Hacking the City

Interventionen in urbanen und

kommunikativen Räumen

17. Juli – 3. Oktober 2010

Das Museum Folkwang beteiligt sich an der mehrteiligen Ausstellung Mapping the Region der RuhrKunstMuseen mit dem Projekt Hacking the City.

Hacking the City ist ein experimentelles Ausstellungsprojekt des Museum Folkwang für den öffentlichen Raum in der Stadt Essen. Eingeladen werden Bildende Künstler, Kommunikationsguerilleros, Web-Designer, Street-Artisten und Musiker, um auf die veränderten Strukturen von Öffentlichkeit, Mobilität und Kommunikation in der Stadt zu reagieren. Dabei gelten nicht nur die städtischen (Außen-)Räume als Aktions- und Handlungsorte, sondern ebenso die des World Wide Web und die der darin agierenden sozialen Gemeinschaften.

Wie werden Formen öffentlichen Handelns, demokratischer Kultur und Praktiken des Widerstandes künstlerisch artikuliert? Wer „hackt“ eigentlich heute „wen“?
Der aus der Computerpraxis stammende Begriff des „Hacking“ wird dabei hinsichtlich seiner übertragbaren Facetten als „kulturelles Hacking“ und Kunst des strategischen Handelns verstanden. Hierzu gehören Strategien des „Adbusting“ ebenso wie die des „Fakes“, des Hinzufügens und Entfernens, der Irritation und Störung, Formen der Performance, verdeckte Ermittlungen und versteckte Aktionen.

Während in den 1990er Jahren zahlreiche erfolgreiche Hacker-Attacken die Verletzbarkeit ökonomischer und politischer Strukturen des Netzes und ihren Einfluss auf die Gesellschaft in den Vordergrund rückten, formiert sich heute ein zunehmender Diskurs über Sichtbarkeits- und Unsichtbarkeits-, Ankündigungs- und Verweigerungsstrategien. Hacking the City ist daher nicht zuletzt auch eine Geschichte über das Scheitern am und im öffentlichen Raum.

Kuratorin: Sabine Maria Schmidt, Museum Folkwang

Katalog zur Ausstellung

www.hackingthecity.org

 
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