Kunstvermittlung für JugendlicheKunstvermittlung für Jugendliche

Meet the Artist - Künstler arbeiten mit Jugendlichen

Interessierte Jugendliche und Lehrer erhalten telefonisch Informationen über laufende und kommende Projekte unter T. +49(0)201 8845 301.

Abgeschlossene Projekte:

Gedächtnis der Oberfläche
begleitend zur Ausstellung Irina Korina. Insatllationen im RWE Turm, Essen
Begleitende Künstlerinnen: Irina Korina, Moskau, und Katharina Jahnke, Köln
Juni/Juli 2009

Ausstellung „Meet the Artist“
14. bis 22. März 2009
Präsentation der Ergebnisse der Workshops 2008/2009 der Reihe „Meet the Artist. Jugendliche arbeiten mit Künstlern“. Gemeinsam mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern  haben die teilnehmenden Jugendlichen Skulpturen, Objekte, Filme, Fotografien und Zeichnungen erstellt. Ihre Inspirationen haben sie aus den Ausstellungen Zeichnung als Prozess. Aktuelle Positionen der Grafik, Lutz & Guggisberg. Eindrücke aus dem Landesinneren, Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie sowie Paul Graham, Fotografie 1981–2006 und Attila Csörgö. Wurfbahnen und Raumkurven im Museum Folkwang und im RWE Turm.

 „talking images“
begleitend zur Ausstellung “Lutz & Guggisberg. Eindrücke aus dem Landesinneren“ im Museum Folkwang (20.09. – 16.11.08) 4monatiger Workshop von September 2008 – Januar 2009

„changing places“
begleitend zur Ausstellung "Street and Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie" Ausstellungsgespräch mit: Kristleifur Björnsson, Berlin
Begleitende Künstlerin: Valerie Schmidt, Essen/Düsseldorf

„Let’s move the cube. Von schrägen Apparaturen und rasenden Bildern “
31.10., 29.11. und 30.11.2008
zur Ausstellung "Attila Csörgö. Wurfbahnen und Raumkurven"
Museum Folkwang im RWE Turm, 31.10. – 30.01.2009

Ausstellungsgespräch mit: Attila Csörgö, Budapest

Begleitende Künstlerin: Katharina Schmitt, Düsseldorf

Punkt (.) Punkt (.) Komma (,) Strich (-)
Zeichenworkshop für Jugendliche im Museum Folkwang
begleitend zur Ausstellung Zeichnung als Prozess

Die Erfahrung von Vielfalt gehört zu unserem Alltag. Tagtäglich strömen immer wieder neue Reize auf uns ein. Diese Atmosphäre haben wir in einer Art ‚Zeichenlabor’ künstlich erzeugt. Ziel des Worksshops war es, die vielfältigen Möglichkeiten des Zeichnens spielerisch zu erproben. Dabei ließen sich die Jugendlichen von visuellen (Musikclip, Tanzfilm) und akustischen Reizen (Stadt- und Naturgeräusche) inspirieren und machten diese zum Ausgangspunkt ihres eigenen zeichnerischen Prozesses. Die Herausforderung bestand darin, den Prozess der Wahrnehmung - unmittelbar vom Kopf aufs Papier - in zeichnerische Bewegung umsetzen.

Wesentlicher Bezugspunkt waren die in der Ausstellung ‚Zeichnung als Prozess’ gezeigten verschiedenen Konzepte für Zeichnung. Die Schau präsentiert zehn wichtige zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, die auf sehr unterschiedliche Weise, ein eigenes – meist hoch ästhetisches – zeichnerisches System entwickeln. Nicht das endgültige Ergebnis steht dabei im Fokus des Interesses, sondern der künstlerische Weg dorthin. So ist die Kenntnis des Schaffensprozesses erforderlich für das Verständnis der vielfältigen und überraschenden zeichnerischen Darstellungsformen. So stand am Anfang des Workshops die höchst anregende Begegnung mit der amerikanischen Künstlerin Linda Karshan, die auf eindringliche Weise über ihr den eigenen Körper einbeziehendes Verständnis von Zeichnung berichtete und der die Jugendlichen im Anschluss Fragen zu ihrer Arbeitsweise und Motivation stellten.
Am zweiten Workshoptag wendeten wir den Blick von der äußeren Welt auf das Bild, das wir uns von uns selbst machen. Dazu wurde eine Frontalaufnahme des Gesichtes der Jugendlichen zunächst am Computer bearbeitet. Dieses verfremdete Bild diente dann als Vorlage für weitere Zeichnungen. Diese sind Teil einer Präsentation, die im Anschluss an den Workshop im Museum Folkwang gezeigt wurde. Unterstützt wurden die Workshopteilnehmer bei eurem Tun von dem Illustrator und Diplomdesigner Christian Partl und der Kunststudentin Claudia Lo Gatto, die auch die im Foyer gezeigte abschließende Präsentation entwickelt haben.

Mitwirkende: Zoe van Doren, Natali Galla, Lara Hinderberger, Hendrik Küppers, Vivian Rinas, Miriam Rockenbach, Rumina Rubarth, Amal und Hanan Semmo, Lioba Schoofs, Karl Robert Schuppert, Sabrina Tegethoff,
Konzeption und Moderation: Angela Weber

SPUREN-SUCHE
Workshop begleitend zur Ausstellung "Zeichnung als Prozess" im Museum Folkwang in Kooperation mit der Ehrenamt Agentur Essen.
Zeitraum: 26. Juni – 31. August 2008

Ausstellungsgespräch mit: Linda Karshan, New York/London
Begleitende Künstlerin: Sigrid Lachnitt, Essen
Konzeption & Moderation: Dr. Hella Nocke-Schrepper, Kontakt: hns@gmx.de

Ausgangspunkt des Workshops war die Ausstellung „Zeichnung als Prozess" im Museum Folkwang, in der zehn Künstlerinnen und Künstler ihre individuelle Auffassung vom Zeichnen vorstellten.

Die Jugendlichen trafen im Museum Folkwang die amerikanische Künstlerin Linda Karshan und hatten die Möglichkeit, mit ihr persönlich über ihre Arbeit zu sprechen. In einem Video verbindet die international bekannte Künstlerin die Bereich Zeichnung und Tanz. In der anschließenden praktischen Arbeit lernten die Jugendlichen das Zeichnen nicht allein als Darstellungsmöglichkeit vertrauter Gegenstände, sondern als Spur von Rhythmen kennen.

Der Workshop gab außerdem die Möglichkeit, an einem Atelierbesuch teilzunehmen und die Künstlerin Sigrid Lachnitt aus Essen persönlich kennen zu lernen. Sie setzt sich seit vielen Jahren intensiv mit Zeichnungen auseinander. Die Jugendlichen erhielten einen Einblick in die Arbeitsweise der Künstlerin und konnten an originalen Zeichnungen sehen, welche zahlreichen Möglichkeiten mit Papieren und Stiften möglich sind.

LEBENS-ZEICHEN
Zu Beginn des Jahres 2008 wurde mit dem Angebot des Jugend-Workshops LEBENS-ZEICHEN die Projektreihe MEET THE ARTIST fortgesetzt. Anlass war die Ausstellung des ungarischen Künstlers TAMÁS KASZÁS unter dem Titel „They who know the truth don´t advertise it. Wer die Wahrheit kennt, spricht nicht darüber“ im RWE-Turm (bis 25.01.08).

Die Vielseitigkeit und Wirkung von Zeichen in den Arbeiten von Kaszás bildete den Ausgangspunkt für den Jugend-Workshop. Die Schüler lernten die Denk- und Arbeitsweise eines Künstlers kennen, der durch subtile Eingriffe bei der Darstellung anscheinend vertrauter Zeichen neue Sinnebenen eröffnete und Historisches gleichzeitig kritisch reflektierte. Die Diskussion mit dem Künstler führte zur Einsicht in künstlerische Gestaltungsstrategien, die sich zwischen Symbolen einer ausgedienten politischen Propaganda in Osteuropa und den Zeichen und Materialien einer schnelllebigen westlichen Konsumgesellschaft bewegten.

Diese Einsichten setzten die Jugendlichen in eigenen praktischen Arbeiten um, in denen sie Symbole und Logos ihrer eigenen alltäglichen Lebenswelt aufgriffen. Sie gestalteten Zeichen aus Bereichen ihres individuellen Lebensumfelds, die ihnen persönlich wichtig sind (LEBENS-ZEICHEN).
Zum Abschluss wurde eine Gemeinschaftsarbeit zusammen konzipiert und aufgebaut.

Die Präsentation der Schüler-Arbeiten wurde am 29.02.08 um 18 Uhr im Foyer des Museum Folkwang eröffnet. Zehn Fahnen wurden in drei genähten Bahnen vor die Fenster installiert, die 12 Holzobjekte wurden auf Sockeln, an einem Plexiglasständer und in einer Vitrine mit entsprechender Beschriftung ausgestellt. Zwei weitere aufgestellte Fahnen flankieren die Gemeinschaftsarbeit des Tipis.

Konzeption und Durchführung des Workshops: Dr. Hella Nocke-Schrepper und Susanne Mönig

DAS VERLASSENE MUSEUM - 5./16. Juni 2007
Workshop für Jugendliche zur Ausstellung Simon Starling. Nachbau

Ausgangspunkt war die Ausstellung Nachbau des englischen Künstler Simon Starling, der sich in einer Installation und Fotografien mit der Umbruchsituation des Musem Folkwang kurz vor dem Abriss und dem Neubaus eines Gebäudekomplexes auseinandersetzt. Nach vier Fotografien von Albert Renger-Patzsch, der von 1929-44 am Museum Folkwang arbeitete, hat der Künstler einen Sammlungsraum des Museums aus den 30er Jahren im Maßstab 1:1 rekonstruiert und Originale der Sammlung in diesen Nachbau integriert. Starling versetzt die Besucher der Ausstellung auf faszinierende Weise in eine andere Zeit und vergegenwärtigt die Geschichte des Sammelns in einer sehr anschaulichen Form.

Die Jugendliche erhielten im Museum die Möglichkeit, den international renommierten Künstler Simon Starling persönlich kennen zu lernen und mit ihm über seine Arbeit zu sprechen.

An einem folgenden Wochenende hatten die Teilnehmer des Workshops die Gelegenheit, in den leer stehenden Räumen des verlassenen Museums, vormals Ruhrlandmuseum, eine eigene Installation mit persönlichen Sammlungsstücken aufzubauen.
 
HELDEN - 19./20. Mai 2007
Comic-Werkstatt im Museum Folkwang

Der Jugendworkshop fand im Rahmen der Ausstellung Rockers Island. Olbricht Collection statt. Insbesondere die skurrilen Darstellungen Takashi Marukamis einer in sich geschlossenen surrealen bonbonfarbenen Comicwelt regten die Jugendlichen zu Ihrern eigenen Arbeiten an. Nachgespürt wurde sowohl Murakamis künstlerischer Umgang mit dem Genre des Manga als auch der Entstehung, Erfolgsgeschichte und grenzüberschreitenden Faszination dieser Erzählform. Dabei fragte der Workshop, was gerade Jugendliche am Manga fasziniert, wie der Manga in die Lebenswelt der Jugendlichen tritt, welcher medialen Ausdrucksformen sich dieses Genre bedient und wie es zur Kunst wird.

Der Ausgangsfrage des Workshops folgend erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit ihren persönlichen Comic-Helden zu entwerfen und zum ‚Leben zu erwecken’. Als Präsentationsform für den Helden werden Daumenkinos entworfen. Als Zitatmaterial dienten Fotos, welche die Jugendlichen zuvor in ihrer direkten Umgebung aufgenommen hatten. Die Fotos wurden dann während des Workshops mit den Zeichnungen kombiniert und zu Collagen weiterverarbeitet. So wird es den Jugendlichen ermöglicht, in spielerischer Weise die eigenen Seherfahrungen in die Erzählform des Manga zu übertragen. Ein wesentliches Ziel des Workshops ist es, den Blick der Jugendlichen für das Zusammenspiel verschiedener Medien und Wahrnehmungen zu schärfen. Angeleitet wurden die Jugendlichen von dem Illustrator Christian Partl, der sie in Zeichentechnik unterrichtet und mit Ihnen Ideen für einen kurzen Comic-Strip entwickelte. Unterstützt wurde er von der Kunststudentin Claudia Lo Gatto, die den Jugendlichen zeigte, wie sie ihre Materialen mit Hilfe von Bildbearbeitungssoftware weiter verarbeiten können.

Die Abschlusspräsentation des Workshops zeigt die entstandenen Daumenkinos als Animationen in einem Film, der auch Statements der Jugendlichen über ihre Vorstellungen von Helden beinhaltet.

Konzeption und Durchführung: Angela Weber

Look at me!
und
Mein heimlicher Begleiter

Vor dem Hintergrund der im Februar 2007 gezeigten Ausstellung Hellen van Meene, Portraits 1995 – 2006 fand unter dem Titel Look at me! ein mehrtägiger Foto-Workshop für Jugendliche mit der Künstlerin Hellen van Meene statt. Die Teilnehmer erhielten die Möglichkeit unmittelbar mit der Künstlerin zusammen zu arbeiten und selber bei der Erstellung von Portraitfotografien aktiv zu werden. Die Ergebnisse des Workshops, mehrere hundert von den Jugendlichen erschaffene Portraits, wurden in einer Auswahl präsentiert.

Ebenfalls gezeigt wurden ein Film und Fotografien über die Arbeit und die Ergebnisse des zweiten Workshops Mein heimlicher Begleiter: Inspiriert durch die Ausstellung Auguste Rodin. Der Kuss. Die Paare gestalteten Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren individuell Doppelgänger bzw. Alter Egos mit unterschiedlichsten Arbeitsmaterialien. Unter der Anleitung der Objektleiterin Wiebke Bartsch drückten sie so Sehnsüchte, Hoffnungen, Ängste aus und befassten sich spielerisch mit ihrer eigenen Identität.

Verantwortlich für die Konzeption und Moderation der Projekte waren Dr. Christiane Kuhlmann, Dr. Hella Nocke-Schrepper und Angela Weber sowie Dr. Ulrike Köcke.

MOTION & EMOTION
Bewegung und Zeitlichkeit

Ein Jugendvideoprojekt zur Ausstellung Darren Almond – Day Return
Zeitgenössische Kunst im Museum Folkwang – Eine Kooperation mit der RWE AG

Einen Künstler kennen lernen, neue Ausdrucksmöglichkeiten ausprobieren, die eigene Arbeit im Museum sehen, all dies bietet die neue Projektreihe des Museums Folkwang, bei dem Jugendliche und Künstler den kreativen Austausch erproben.
 
Start der Reihe war das Jugendvideoprojekt „MOTION & EMOTION“ zur Arbeit des britischen Künstlers Darren Almond, dessen Ausstellung bis zum 7. Januar 2007 im Museum Folkwang zu sehen war. In Fotos und Videoinstallationen setzte sich Almond mit den Themen Bewegung und Zeitlichkeit auseinander.

21 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren haben sich während des dreitägigen Workshops „MOTION & EMOTION“ mit der Darstellung von Bewegung und Zeitlichkeit im Medium Film auseinandergesetzt. Von zentraler Bedeutung hierfür war zu Beginn des Work­shops die Begegnung mit Darren Almond während seines Ausstellungsaufbaus. Sowohl die Persönlichkeit des Künstlers, sein engagiertes und entschiedenes Eintreten für seine Kunst, wie auch seine Werke selbst, haben die Jugendlichen beeindruckt und inspiriert. Nach einer Einführung in filmische Darstellungsmittel haben die Jugendlichen mit Kameras oder Handycams eigene Videoclips zum Thema Bewegung und Zeitlichkeit aufgenommen

Diese sehr unterschiedlichen und ideenreichen Videos wurden im zweiten Teil des Work­shops diskutiert und mit Hilfe von Filmfachleuten digital bearbeitet. Hierbei entwickelten die Jungfilmer klare Vorstellungen zur künstlerischen Gestaltung. Filmische Mittel, wie farbliche Veränderung, slow motion, fast forward, Drehungen oder Rücklauf konnten mit Hilfe der Filmfachleute gezielt eingesetzt werden. Durch Schnitt, Wiederholungen und Rhythmisierung der Gesamtkomposition wurden die einzeln bearbeiteten Clips zu einem gemeinschaftlichen Film zusammengesetzt. Untermalt mit von den Jugendlichen selbst ausgewählter Musik reflektiert der Film die Dynamik und Vielfalt des urbanen Lebens aus ihrer Sicht.

Konzeption und Durchführung: Andrea Schmidt und Angela Weber

Linda Karshan
in ihrem Atelier

© Linda Karshan, 2008

Tierworkshop "HOT PETS" - Tierisch gut getroffen
mit Jo Longhurst, London, am 17.5.08 im Museum Folkwang.
Kooperation der Fotografischen Sammlung mit der Gesamtschule Süd

Tierworkshop "HOT PETS" - Tierisch gut getroffen
mit Jo Longhurst, London, am 17.5.08 im Museum Folkwang.
Kooperation der Fotografischen Sammlung mit der Gesamtschule Süd

Mein heimlicher Begleiter
Teilnehmer des Jugendworkshops

© Museum Folkwang, Foto: Angela Weber, 2007

 
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