Workshop zur Sammlung

Malerei und Skulptur

Workshops für Schulklassen verbinden die Auseinandersetzung mit den Originalen mit bildnerisch-praktischem Arbeiten in den Werkräumen des Museums.
Anmeldung und Terminabsprache im Besucherbüro erforderlich.

Dauer 120 Minuten
Kosten 55 € zzgl. Eintritt
Eintritt 0,50 € pro Schüler

Wer hat Angst vor Rot, Gelb und Blau?
Was passiert, wenn ein wildes Rot auf ein ruhiges Blau trifft und ein zickiges Gelb das Blau zum Kampf auffordert? Ihr beobachtet auf den Gemälden von Ernst Wilhelm Nay, Josef Albers und anderen Künstlern die Ausdrucks- und Wirkungsmöglichkeiten von Farben und Farbbeziehungen. Die Geschichte von den Farben ist Anlass für ein großes Gemeinschaftsbild, das ihr im Anschluss mit Wasserfarben malt.
Klasse 1 – 2

Wolkenmalerei
Der Himmel ist nicht einfach blau. Auf den Bildern der Romantiker färbt die Abendsonne ihn in Rot- und Orangetönen, bei den Pointillisten besteht er aus vielfarbigen Tupfen, Gerhard Richters Wolkenbild wirkt fast wie ein Foto. Im Experiment mit farbigen Folien erlebt ihr selbst den Himmel kalt und grau oder warm und rosa. Mit Schwämmen und Pinseln versucht ihr euch in Wolkenmalerei.
Klasse 1 – 4

Haltung!
Verdreht, überspannt, gekrümmt, gedrungen, verschränkt… Ihr erforscht die extremen Körperhaltungen der Skulpturen von Auguste Rodin und Thomas Schütte, indem ihr sie nachstellt, übertreibt und erweitert. Welche Eindrücke ergeben sich? Wie unterscheiden sich diese Posen von denen, die die Figuren auf Gemälden einnehmen? Ihr übertragt eure Beobachtungen in haltungsstarke Figuren aus Ton.
Klasse 1 – 10

Farbe!
Es geht um Farbe, nichts als Farbe. Welche Funktion hat Farbe, wenn sie sich vom Gegenstand löst? Wann wirkt Grün sanft, wann wirkt es satt und wann giftig? Ihr erkundet die Gemälde des Abstrakten Expressionismus und der Minimal Art, in denen Farbe zum Hauptausdrucksmittel wird und zugleich Form und Inhalt der Malerei ist. Die Großformate von Mark Rothko, Barnett Newman und Frank Stella fordern zu eigenen malerischen Versuchen mit Farbfeldern heraus.
Klasse 1 – 13

Mit Ausdruck! Porträts des Expressionismus
In welcher Gemütslage befinden sich die Schwestern Ingeborg und Lotte, die Emil Nolde 1936 porträtierte? Warum wirkt das Mädchen, das Pechstein malte, heiter, warum das von Heckel müde? Ihr versucht herauszufinden, wie die Expressionisten Farben und Formen einsetzen. Eure Beobachtungen fließen in die Gestaltung eigener Porträts ein, die ausdrucksstark eigene Gemütslagen dokumentieren.
Klasse 1 – 13

Burgruine mit Regenbogen
Die Künstler der Romantik kombinieren in ihren Gemälden verschiedene Skizzen zu fiktiven Landschaften. Sie begeistern sich besonders für Bauten aus dem Mittelalter, ausdrucksstarke Lichtstimmungen und den symbolischen Gehalt der Naturphänomene. Oft nimmt eine Rückenfigur im Bild die Rolle des Betrachters ein. Im Workshop vollzieht ihr den romantischen Blick auf die Natur nach und bringt euch selbst als Rückenfigur in eure eigene gemalte Traumlandschaft ein.
Klasse 5 – 8

Der Kaiser mit dem Regenschirm – Die Techniken der Surrealisten
„Schön wie die Begegnung einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf einem Seziertisch“ (Comte de Lautréamont) oder wie die des Kaisers von Wahaua mit allerlei wissenschaftlichen Apparaturen auf einem Gemälde von Max Ernst… Die Surrealisten experimentierten mit neuen künstlerischen Techniken und versuchten neben der sichtbaren Welt Unterbewusstes und Traumhaftes sichtbar zu machen. Auch ihr nutzt den Zufall, um zeichnend oder collagierend zu neuen Bildideen zu gelangen.
Klasse 5 – 13

Die Zersplitterung der Form – Kubismus
Wie durch ein Facettenauge betrachtet, sorgfältig in Einzelteile zerlegt, durcheinander gewürfelt und neu zusammengefügt, so oder ähnlich lassen sich die Motive auf kubistischen Gemälden beschreiben. Welche Ideen stecken hinter den Werken von Picasso, Braque und Léger? Was meint analytisch und was synthetisch? Optische Experimente, eigene Zeichnungen und Collagen liefern auch euch neue Perspektiven von vertrauten Dingen.
Klasse 5 – 13

Raum und Farbe in der Gegenwartskunst
Farbflächen lösen sich von der Leinwand, Linien durchschneiden den Raum, Alltagsgegenstände setzen Farb- und Formakzente. Welche Bildbegriffe liegen den Installationen von Jessica Stockholder und Frank Stella zugrunde? Ihr beobachtet die unterschiedlichen Ausdrucks- und Wirkungsmöglichkeiten von Farben, Farbbeziehungen und das Verhältnis von Farbe und Raum.
Im Anschluss baut ihr raumgreifende Objekte aus unterschiedlichen Materialien.
Klasse 5 – 13

 

 
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