Frühjahr 2011
Folkwang Schnittpunkte
Im Jahr 2011 startet eine neue Kammerkonzertreihe in Essen: Folkwang Schnittpunkte. In Kooperation mit dem Museum Folkwang und unterstützt von der Dr. Josef und Brigitte Pauli Stiftung veranstaltet die Folkwang Universität der Künste zukünftig dreimal jährlich Folkwang Schnittpunkte. Mit diesen Konzerten, die im Karl Ernst Osthaus-Saal des Museum Folkwang stattfinden, sollen Schnittstellen der beiden Essener Folkwang Institutionen aufgezeigt werden. Zudem möchten Museum und Hochschule auf diesem Weg auch Schnittmengen der künstlerischen Folkwang-Disziplinen für eine
größere Öffentlichkeit erfahrbar machen.
In den Räumen des Museum Folkwang musizieren Ensembles, Lehrende und ausgewählte Studierende der Folkwang Universität der Künste, zum Teil gemeinsam mit Gästen ihrer Partneruniversitäten. Auf dem Programm stehen Werke der deutschen und europäischen Musikliteratur – eröffnet wird jedes
Konzert mit einer Komposition des "Universalgenies" Johann Sebastian Bach.
Die drei Konzerte 2011 finden sonntags, am 16. Januar, 17. April und 25. September, um 11 Uhr im Karl Ernst Osthaus-Saal im Museum Folkwang statt.
Eintritt 10 Euro (erm. 5 Euro), Kartenhotline der Folkwang Universität der Künste: T 0201 4903 231 oder über karten@folkwang-uni.de. Vorverkauf und Abendkasse auch im Museum Folkwang.
15. Februar 2011
Besuchererfolg
Mit 800.000 Besuchern in den ersten 12 Monaten seit Eröffnung des Neubaus im Januar 2010 zieht das Museum Folkwang in Essen positive Bilanz. Nach einer vom Folkwang-Museumsverein beauftragten Studie ist es zudem im Herbst 2010 das bekannteste Kunstmuseum in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit liegt das Museum Folkwang an 8. Stelle in der Bekanntheitsskala.
Insgesamt wurden über 12.000 Führungen und Ausstellungsgespräche, sowie mehr als 1.300 Schulklassenführungen von der Abteilung Bildung und Vermittlung durchgeführt sowie zahlreiche neue Veranstaltungsformate eingeführt.
6. Februar 2011
Trauer um Françoise Cachin
Die große französische Museumsdirektorin Françoise Cachin (*1936) ist in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar im Alter von 74 Jahren in Paris gestorben.
Françoise Cachin war 1986 Gründungsdirektorin des Musée d' Orsay und von 1994 bis 2001 Direktorin der Musées de France. Mit bedeutenden Publikationen und Ausstellungen, u.a. über Edouard Manet (1983), Vincent van Gogh (1987), Paul Gauguin (1988) und Georges Seurat (1991) hat sie wesentlich zu unserer Kenntnis des Impressionismus und der Kunst des 19. Jahrhunderts beigetragen. Bedeutend war auch ihre Beitrag zur französischen Museumspolitik und zur internationalen Museumskooperation.
Ihre letzte große Ausstellung realisierte Françoise Cachin für das Museum Folkwang. Mit Bilder einer Metropole - Die Impressionisten in Paris hat sie der Stadt, in der sie aufwuchs und lebte, ein Denkmal gesetzt und zugleich eines der wichtigsten und erfolgreichsten Projekte der Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 realisiert.
Das Museum Folkwang verliert mit Françoise Cachin eine bedeutende Freundin und Förderin.
Artikel in der französischen Presse:
www.liberation.fr/culture/01012318184-la-disparition-de-francoise-cachin
www.lemonde.fr/culture/article/2011/02/05/deces-de-francois-cachin-figure-des-musees-francais_1475701_3246.html
www.bildereinermetropole.de
Realisiert in bewährter Partnerschaft mit E.ON Ruhrgas.
2. Februar 2011
Die Ausstellung Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris endete am Sonntagabend, 30. Januar 2011, mit 270.000 Besuchern und 4.300 Führungen. In den letzten zwei Ausstellungswochen öffnete das Museum Folkwang auch montags von 10 bis 20 Uhr, um den großen Besucherandrang aufzunehmen. Die Ausstellung zählte zu den Höhepunkten der Kulturhauptstadt RUHR.2010, realisiert in bewährter Partnerschaft mit E.ON Ruhrgas.
www.bildereinermetropole.de
14. Januar 2011
Rund 1.000 Studierende nahmen am 14. Januar 2011 am rendez-vous surprise teil. Ein Abend im Museum Folkwang von Studierenden für Studierende zur Ausstellung Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris
Experimentelle Wege der Kunstvermittlung boten Studierenden an diesem Abend einen besonderen Zugang zur Ausstellung Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris. Organisiert von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen, ermöglichte die Veranstaltung eine lebendige Auseinandersetzung mit den Werken. Ein vielseitiges Rahmenprogramm vollendete den Abend. Auf ein Konzert des Musikers Mathieu Boogaerts folgte das DJ-Team von Le Pop, das mit frankophonen Klängen die Grande Fête im Goethebunker einleitete.
Anschlussveranstaltung:
Man sieht sich immer zweimal
13. April 2011, 16 bis 18 Uhr
Was folgt auf das rendez-vous surprise?
Wie können Studierende eigene Ideen im Museum Folkwang umsetzen?
Welche Erfahrungen wurden bereits gesammelt?
9. November 2010
Stipendien der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung für Zeitgenössische Deutsche Fotografie 2010
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang zwei Stipendien in Höhe von je 10.000 Euro im Rahmen ihres Stipendienprogramms Zeitgenössischer Deutscher Fotografie 2010 vergeben. Die internationale Jury entschied sich aus insgesamt 133 Bewerbungen für die Unterstützung der Projektvorschläge von Natalie Czech, Berlin, und Tomek Mzyk, Hannover. Die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang betreut die auf ein Jahr angesetzten Stipendien.
Weitere Informationen zu den Stipendien und Preisen der Fotografischen Sammlung
18. Oktober 2010
Der Direktor des British Museum, Neil MacGregor wurde mit dem Internationalen Folkwang-Preis ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt der Folkwang- Museumsverein herausragendes Engagement in der Vermittlung von Kunst verschiedener Kulturen und über Grenzen hinweg. Das Preisgeld von 25.000 Euro wird MacGregor dem International training programme des British Museum zur Verfügung stellen, mit dem Nachwuchskuratoren aus Afrika und Asien in London arbeiten können, um anschließend in ihren Heimatländern die Arbeit ihrer Institution und den Austausch mit anderen Kulturen zu entwickeln.
Der Internationale Folkwang-Preis wird künftig alle zwei Jahre im Gedenken an Karl Ernst Osthaus verliehen. Osthaus war von der gesellschaftlichen
Transformationskraft der Kunst und von der gesellschaftlichen Aufgabe des Museums überzeugt; mit besonderem Nachdruck förderte er die Vermittlung und das Verständnis von Kunst aller Kulturen und Epochen.
11. Oktober 2010
67.000 Besucher sahen die Ausstellung A Star Is Born. Fotografie und Rock seit Elvis. Sie ist damit die nach Besucherzahlen erfolgreichste Fotografie-Ausstellung in der Geschichte des Museum Folkwang. Rund 500 Führungen, darunter rund 80 Ausstellungsgespräche und Workshops für Schulklassen, wurden gebucht.
August 2010
Museum Folkwang für herausragende Gestaltung mit dem red dot in der Kategorie „communication design“ ausgezeichnet
Für die herausragende Gestaltung seiner Kommunikationsmedien erhielt das Museum Folkwang zusammen mit der Agentur BOROS, Wuppertal, im red dot design award 2010 das begehrte Qualitätssiegel „red dot“. Der red dot design award gehört zu den größten und renommiertesten internationalen Designwettbewerben. 15 Juroren, ausgewiesene Designexperten aus aller Welt, prüften insgesamt 6.369 Einreichungen. Für ihre Designqualität wurden nur knapp 10 Prozent der Arbeiten mit einem red dot gekürt. In einer Ausstellung im red dot design museum werden alle Gewinnerarbeiten vom 9. Dezember 2010 bis zum 9. Januar 2011 gezeigt.Das neue Corporate Design des Museum Folkwang wurde mit der Eröffnung des Neubaus im Januar 2010 eingeführt.
Juli 2010
Der denkmalgeschützte Altbau ist mit der neuen Präsentation der Sammlung Malerei und Skulptur wieder eröffnet.
Die Sonderausstellung "Das schönste Museum der Welt". Museum Folkwang bis 1933 schloss am Sonntag, 25. 7. 2010 um 24 Uhr mit insgesamt 336.000 Besuchern und war damit eine der erfolgreichsten Sammlungspräsentationen in einem deutschen Kunstmuseum.
30. Januar 2010
Der Neubau des Museum Folkwang, finanziert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, konzipiert von David Chipperfield Architects, realisiert von der Neubau Museum Folkwang Essen GmbH, einem Unternehmen der Wolff Gruppe, wurde feierlich eröffnet. Am kostenfreien, ersten Wochende kommen bereits 10.000 Besucher.
27. November 2009
Die Verwaltung des Museum Folkwang ist ab sofort im Neubau des Museums zu erreichen. Neue Adresse für Gäste und Besucher:
Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Der Kunstring Folkwang hat im Juli 2010 seine Büroräume im Altbau des Museum Folkwang bezogen und ist ebenfalls über die oben gennante Adresse erreichbar.
1.November 2009
Rund 307.000 Besucher kamen von Juni 2008 bis November 2009 in die Ausstellung Villa Hügel zeigt Folkwang. Die Ausstellung mit einer Auswahl von Meisterwerken der Sammlung Folkwang endete am 1. November 2009.
Ende Januar 2010 ist die Sammlung Folkwang wieder im eigenen Haus zu sehen. Den Museumsneubau in der Essener City, entworfen von David Chipperfield Architects, London/Berlin, ermöglicht als alleinige Förderin die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
September/Oktober 2009
Die Dokumentarfotografie Förderpreise 2009/2010 der Wüstenrot Stiftung sind vergeben.
Die vier Preisträger/innen:
Tanja Jürgensen (Kunsthochschule Kassel)
Mathias Königschulte (Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin)
Maziar Moradi (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
Kim Sperling (Fachhochschule Dortmund)
wurden von insgesamt 142 Bewerber/innen aufgrund ihrer eingereichten Diplomarbeiten und Projektideen ausgewählt. Die 1990 gegründete Wüstenrot Stiftung fördert Arbeiten von jungen Fotografen/innen, die sich dezidiert mit den Darstellungsweisen einer abbildorientierten Fotografie auseinandersetzen und dabei thematische Zielsetzungen und formale Aspekte in einen neuen Diskussionszusammenhang bringen.
Weitere Stipendien und Preise im Museum Folkwang
15. September 2009
Literatur im Folkwang
Lesungen im Museum Folkwang ab Februar 2010, gefördert von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung
Die Autorenlesungen haben seit 1988 viele bedeutende Schriftsteller und Übersetzer der Gegenwartsliteratur vor allem Europas und der USA nach Essen gebracht. Die Reihe wurde bislang organisiert von der Zeitschrift für Literatur Schreibheft unter Leitung von Norbert Wehr, der Buchhandlung im Grillo-Theater (heute Buchhandlung Proust) unter Leitung von Beate Scherzer und dem Schauspiel Essen. Die ersten Lesungen fanden im Museum Folkwang, dann im Aalto-Theater, und ab 1990 im Grillo-Theater statt.
Nachdem sich die Theater- und Philharmonie Essen (TuP) GmbH im Herbst 2008 aus der Kooperation und somit auch der finanziellen Unterstützung zurückgezogen hatte, haben Beate Scherzer und Norbert Wehr nach neuen Sponsoren gesucht. Dank ausführlicher und wohlwollender Berichterstattung der Presse fand sich bald eine Lösung. Die Alfred und Cläre Pott-Stiftung hat sich bereit erklärt, die Lesungen langfristig zu finanzieren, das Museum Folkwang wird ab dem Jahr 2010 der neue Veranstaltungsort sein.
Organisatoren, Stiftung und Museum versprechen sich ein hochattraktives Zusammenwirken von Literatur und bildender Kunst am neuen Ort. Wir haben die Absicht, mit der Lesereihe Literatur im Folkwang einen wichtigen Beitrag zur Essener Kultur zu leisten – langfristig und nachhaltig.
Die Lesungen beginnen im Februar 2010 mit einem Vortrag des Frankfurter Schriftstellers Peter Kurzeck.
16. Juli 2009
Albert Renger-Patzsch Preis 2009 / Europäischer Fotobuchpreis der Dietrich Oppenberg Stiftung an Paola de Pietri vergeben.
Die dem Museum Folkwang angeschlossene Dietrich Oppenberg Stiftung vergibt den mit 25.000 Euro dotierten Albert Renger-Patzsch Preis 2009 an die italienische Fotografin Paola de Pietri (*1960 in Reggio Emilia). Der alle 3 Jahre europaweit vergebene Albert Renger-Patzsch Preis wird bereits zum 7ten mal verliehen. Er soll Fotografinnen und Fotografen die Möglichkeit geben, Fotobuchprojekte zu realisieren.
Informationen zu den Stipendien und Preisen des Museum Folkwang.
März 2009
1999 – 2009, „Förderer der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang e.V.“ feiert 10jähriges Bestehen. Ausstellung und Katalog zu den gestifteten Werken seit 1999.
Seit zehn Jahren (1999–2009) unterstützt der Förderverein engagiert die Fotografische Sammlung im Museum Folkwang. Zu diesem Anlass zeigt das Museum Folkwang bis zum 5. April 2009 Beispiele der seit 1999 erworbenen 21 Werke bzw. Serien von 16 Künstlern, die dem Museum Folkwang gestiftet wurden. Zudem wurde ein Katalog mit allen Erwerbungen der vergangenen Jahre und einem Interview von Kerstin Stremmel mit dem Fördervereinsvorsitzenden Dr. Thomas Katzorke und der Leiterin der Fotografischen Sammlung, Prof. Ute Eskildsen veröffentlicht.
Fördervereine des Museum Folkwang
Newsletter digital
Seit Juni 2008 gibt es den digitalen Folkwang-Newsletter. Der in unregelmäßigen Abständen per email versandte Newsletter informiert konzentriert über Sonderveranstaltungen, Ausstellungen und andere wichtige Ereignisse im Museum Folkwang. Sie erhalten die Informationen rascher, ausführlicher und den Bedürfnissen einer neuen Mediennutzung angepasst.
Anmeldung hier. Wir freuen uns über Ihr Feedback.
Eine Abbstellung des Newsletters ist jederzeit möglich.
Die Dokumentarfotografie Förderpreise 2007/2008 der Wüstenrot Stiftung sind vergeben
Die Dokumentarfotografie Förderpreise, die alle zwei Jahre von der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen,
ausgeschrieben werden, erhalten in diesem Jahr Kirill Golovchenko, Absolvent der Hochschule Darmstadt, Andrea Diefenbach, Absolventin der Fachhochschule Bielefeld, Margret Hoppe und Aymeric Fouquez, Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. Die Preise sind mit jeweils 10.000 EUR dotiert und ermöglichen die Realisierung eines neuen, unabhängigen Projekts. Die Arbeitsergebnisse werden nach Ablauf eines Projektjahres in einer Ausstellung mit Begleitkatalog der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die vier Preisträger/innen wurden von insgesamt 110 Bewerber/innen aufgrund ihrer eingereichten Diplomarbeiten und Projektideen ausgewählt. Die Zahl der Bewerber/innen steigt seit der Gründung des Preises im Jahr 1994 stetig. Die 1990 gegründete Wüstenrot Stiftung fördert Arbeiten von jungen Fotografen/innen, die sich dezidiert mit den Darstellungsweisen einer abbildorientierten Fotografie auseinandersetzen und dabei thematische Zielsetzungen und formale Aspekte in einen neuen Diskussionszusammenhang bringen.
Newsletter 01/07
In Zukunft wird Sie der neue Newsletter des Museum Folkwang regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten am Neubau sowie über das laufende Ausstellungsprogramm und Veranstaltungen informieren.
Newsletter 01/07 zum Download
Website des Museum Folkwang
Der Internet-Auftritt www.museum-folkwang.de bietet den Freunden des Museum Folkwang aktuelle Informationen über Ausstellungen, Veranstaltungen und Angebote des Bereichs Bildung und Vermittlung. Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Hintergründe zur Geschichte der Sammlungsbereiche sowie zu Künstlern und Highlights der Sammlung. Der Pressebereich ermöglicht den direkten Informationsdownload für Journalisten.
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