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Veranstaltungen

Sa., 25. März | 11:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Kinder und Familien

Familienkonzert der KI KU MU

Ein Projekt der KI KU MU (Kinder brauchen Kunst und Musik – Ulrike Nitschmann Stiftung)

Unter dem Motto GitArts erklingen in einem Wandelkonzert in der Sammlung Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Paul Hindemith, Leo Brouwer, Volker Niehusmann und Improvisationen. Dazu präsentieren Grundschulkinder der Essener Schule an der Waldlehne im Gartensaal die Ergebnisse von zwei Workshops, die in Auseinandersetzung mit den Musikstücken von Hindemith, Brouwer und Werken der Sammlung, unterstützt durch die Bildung und Vermittlung, entstanden sind.

Interpreten: Thomas Hanz, Claudia Hein, Ana Ilievska, Timo Kuhn, Detlef Neumann und Volker Niehusmann, Lehrkräfte des Fachbereichs Zupfinstrumente der Folkwang Musikschule

Der Eintritt ist frei.

Sa., 25. März | 14:30 Uhr
Besucherempfang Foyer
Kinder und Familien

Bildschöner Samstag – Rund ist meine Lieblingsfarbe

14.30–16.30 Uhr
Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Ein Kreis wird zur Kugel, ein Quadrat zum Würfel und die Malerei zur Skulptur. In den 1950er und -60er Jahren interessierten sich Künstler wie François Morellet und Heinz Mack dafür, wie Formen von der Leinwand in den Raum gelangen. Manchmal geraten sie dabei sogar in Bewegung: Einige Künstler wenden optische Täuschungen an, um die Objekte vor unseren Augen zum Flirren zu bringen, andere nutzen einen Elektromotor. Im Werkraum entsteht ein dreidimensionales Bildobjekt mit Formen zum Aufklappen.

Die Workshops verbinden Ausstellungsbesuche mit bildnerisch-praktischen Arbeiten im Werkraum.
Teilnahmebeitrag: 7 € inklusive Eintritt. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

 

 

So., 26. März | 12:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Maria Lassnig

Öffentliche Führung
Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.

 

 

So., 26. März | 14:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Das Prinzip der Formlosigkeit – Informel

Öffentliche Führung
Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.

 

 

So., 26. März | 15:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Kinder und Familien

Kinder sprechen über Kunst – Farbe zum Quadrat – Abstrakte Malerei

Angeleitet durch Kunstvermittler/innen erkunden Kinder in einer Gruppe die Sammlung Folkwang.
Von 6 bis 12 Jahren. Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl. Ohne Anmeldung

 

 

 

Mi., 29. März | 16:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Jugendliche

Mappenkurs im Atelier

Du möchtest gerne Kunst studieren? Für Studiengänge wie Freie Kunst, Design oder auch Fotografie benötigen Studienbewerber/innen eine sogenannte Mappe. Wie sieht solch eine Mappe aus? Wie erstellst Du eine Auswahl mit Deinen Arbeiten und wie präsentierst Du diese am Ende? Im Atelier sollen diese Fragen beantwortet werden. Ziel dabei ist es, Dein künstlerisches Talent so weit zu entwickeln, dass eine Bewerbung an einer Kunsthochschule erfolgreich sein kann.
Zum ersten Termin im Januar kannst Du eigene Arbeiten zur Besprechung mitbringen. Eine Künstlerin gibt Dir Rückmeldungen und Tipps, wie Du weitermachen könntest und beantwortet Deine Fragen. In den folgenden Wochen kannst Du im Atelier weiter an Deiner Mappe arbeiten und Dich mit anderen Jugendlichen austauschen. Abhängig von Euren Interessen bilden wir Arbeitsgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten. Von Ideenfindungsprozessen bis zur künstlerischen Realisierung und Präsentation unterstützt eine Künstlerin Euer gestalterisches Schaffen. Und auch die Sammlung des Museums bietet immer wieder Anregungen.
Die Teilnahme ist für Jugendliche kostenfrei. Bitte melde Dich im Besucherbüro an: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

16 – 18 Uhr

Do., 30. März | 18:00 Uhr
Gartensaal
Vorträge und Gespräche

Isabelle Graw: Der Wert der Malerei. Materielle Zeichen, lebendige Arbeit und vitalistische Projektionen

Die Malerei scheint im 21. Jahrhundert nicht mehr die vorherrschende Kunstform zu sein. Ihre Rhetorik bleibt dennoch omnipräsent,  was sich medienübergreifend in malerisch anmutenden Videos, Fotografien, Assemblagen und Performances zeigt. Malerei ist überall, ohne deshalb notwendig Öl auf Leinwand zu sein. Regelmäßige Auktionsrekorde für gemalte Bilder zeugen zudem von der spezifischen Attraktion dieser Kunstform.
Der Vortrag  führt die Sonderstellung der Malerei auf ihr historisch gewonnenes intellektuelles Prestige, wie auch auf die merkantilen Vorzüge des Leinwandbildes zurück. Er fasst Gemälde als ideale Waren auf, die der Illusion Vorschub leisten, dass sie die Lebens-und Arbeitswelt des abwesenden Künstlers enthalten. Der Wert der Malerei, wobei Wert ihren „Warenwert“ (Karl Marx) meint, wird auf die besondere Arbeit des Künstlers, die spezifische Materialität und den Unikatcharakter ihres Produkts ebenso zurückgeführt, wie auf eine kollektive, rezeptive Kraft.  Bei diesem Wert handelt es sich folglich um eine vitalistische Projektion, die veranlasst wurde – etwas höchst Prekäres und Illusionäres mithin, das zugleich in etwas konkret-Materiellem fundiert ist.

Isabelle Graw gründete 1990 gemeinsam mit Stefan Germer() die Zeitschrift Texte zur Kunst in Köln, deren Herausgeberin und Redakteurin sie seither ist. Sie lehrt Kunsttheorie und Kunstgeschichte an der Staatlichen Schule für bildende Künste (Städelschule), Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt.

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Im Rahmen der Ausstellung Eliza Douglas - My Gleaming Soul...

Sa., 01. April | 15:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Vorträge und Gespräche

Lesung: „Mein Herz schlägt so stark, daß die Außenwelt wackelt“ – Zur Ausstellung 'Maria Lassnig'

Ausgehend von den Körperbewusstseins-Bildern und eigenen Betrachtungen der Malerin aus Tagbucheintragungen und Texten (u.a. ihre autobiographische Kantate) beschwören provokante, nachdenkliche wie amüsante Texte die besondere Situation und vitale Atmosphäre der Wiener (Kunst-)Szene ab den 1950er Jahren zwischen heftiger Aktionsmalerei, schmerzbetonter Körperperformance und schonungsloser Selbstbefragung. Neben Maria Lassnig selbst kommen u.a. Friederike Mayröcker, Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz, der Maler Arnulf Rainer oder die Aktionskünstler Hermann Nitsch und Günter Brus zu Ohren.

Teilnahmebeitrag: 10 € / ermäßigt 5 €

 

 

Do., 06. April | 19:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Weitere Veranstaltungen

Eröffnung der Ausstellung 'Gerhard Richter. Die Editionen.'

Nähere Informationen zur Ausstellung hier...

Do., 20. April | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in englischer Sprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Fr., 28. April | 18:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Vorträge und Gespräche

Kunstbuch im Gespräch: Nathalie Lettner über Maria Lassnig

Die österreichische Kunstwissenschaftlerin Natalie Lettner hat vor kurzem eine neue Monographie über Leben und Werk von Maria Lassnig veröffentlicht. Ihre Emanzipationsgeschichte einer radikal eigenständigen Frau schildert den Weg der Malerin von den Anfängen in Wien und Paris über ihre Zeit in New York Ende bis zum Spätwerk mit internationaler Anerkennung ihrer Körperbewußtseins-Bildern durch die Teilnahme an großen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig oder der documenta X.
Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring frei. Begrenzte Teilnehmerzahl

In Kooperation mit der Buchhandlung Walther König und dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring frei. Begrenzte Teilnehmerzahl

Do., 11. Mai | 18:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Vorträge und Gespräche

Gottfried Boehm: Der unbekannte Körper. Über Maria Lassnig

Die Retrospektive des Museum Folkwang bietet dem Publikum die Chance, sich mit einem verborgenen künstlerischen Kontinent vertraut zu machen. Maria Lassnig (1919-2014) ist längst als eine der eminenten Künstlerinnen ihrer Generation anerkannt und glänzt doch weiterhin in rätselvollem Licht. Das betrifft ein weit gespanntes Œuvre, das auf Lebensstationen zwischen Kärnten, Wien, Paris und New York entstanden ist und dabei auch vielfältige Einflüsse aufgenommen hat. Ein weiter Bogen spannt sich vom abstrakten  Beginn unter tachistischen Vorzeichen, über surreale Resonanzen bis hin zu medientechnischen Figurationen im Spätwerk. In dieser grossen Divergenz dominiert jedoch als magnetischer Pol eine starke Faszination durch den menschlichen Körper, der als ein ganz anderer erscheint: fragmentiert, auf einzelne Organe reduziert oder in Dinge, Maschinen oder Tiere verwandelt. Es sind zutiefst verfremdete Körper, jenseits gängiger Erwartungen.

Der Vortrag setzt sich zum Ziel, das eigentliche Konzept der Künstlerin zu ermitteln, das sie selbst im Wort „Körpergefühl“ identifiziert hat. Dahinter verbirgt sich die faszinierende Einsicht, nicht von einem abstrakten Künstlersubjekt auszugehen, sondern von jenen dunklen und intensiven Empfindungen, die im eigenen Leib aufgespürt werden. Der Körper als bilderzeugende Kraft – in diesem Satz lässt sich ihre Intention knapp zusammenfassen. Diese Kraft ist selbst gestaltlos, drängt aber umso mehr mittels Vorstellungen, Phantasien, Erinnerungen oder Beobachtungen zum Ausdruck in den Bildkörpern ihrer Malerei.
Es wird also darum gehen, ihr Œuvre von jenem magnetischen Pol aus in den Blick zu nehmen und seine Rätselhaftigkeit zu erhellen. Auf einem Weg, der sich an der Abfolge der Ausstellung orientiert und in ausgewählten Exempeln an die Erfahrungen anknüpft, die die Besucher selbst machen können.

Prof. Dr. phil. Gottfried Boehm (*1942 Braunau/Böhmen) studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Köln, Wien und Heidelberg. Auf seine Promotion 1968 in Philosophie folgte 1974 die Habilitation in Kunstgeschichte in Heidelberg. Boehms Forschungs- und Lehrtätigkeit zählt unter anderem Stationen an der Ruhr-Universität Bochum (1975-1979), an der Justus-Liebig-Universität Giessen (1979-1986) sowie sein Amt als Ordinarius für Neuere Kunstgeschichte an der Universität Basel seit 1986, wo er 2012 emeritiert wurde. Gottfried Boehm war u.a. Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin (2001/2002) und Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) „Bildkritik“ (2005). Seit Juli 2006 gehört er als korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften an, seit 2011 ebenso der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2011 lehrt er im Rahmen der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur an der Universität Mainz.
Zu seinen bekanntesten Schriften gehören Was ist ein Bild? (1994); Wie Bilder Sinn erzeugen (2007); Movens Bild. Zwischen Evidenz und Affekt (2008); Zeigen. Die Rhetorik des Sichtbaren (2010).

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Im Rahmen der Ausstellung Maria Lassnig...

Do., 18. Mai | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in polnischer Sprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Fr., 19. Mai | 17:00 Uhr
Karl Ernst Osthaus-Saal
Weitere Veranstaltungen

Queer Exhibitions / Queer Curating: Ein interkulturelles Symposium

19. und 20. Mai 2017
Museale Ausstellungen, die das Thema Sexualität bzw. Gender behandeln, sind nach wie vor als „junge“ Erscheinung zu bewerten, die ihren Ursprung in den frühen 1980er Jahren hat. Bis heute sind queere Ausstellungen – mit kaum 50 Realisierungen weltweit – ein eher seltener Gast an Institutionen und auch in vielen westlichen Ländern weiterhin umstritten. Ziel des geplanten Zusammentreffens von Kurator_innen und Wissenschaftler_innen ist es, die Geschichte, die Bedingungen für und die Rezeption von queeren Ausstellungen zu diskutieren. Was meinen wir, wenn wir von queeren Ausstellungen sprechen? Mit dem Aufkommen eines queeren Kuratierens hat sich eine kritische Perspektive eröffnet, durch die wir die vielen divergierenden Kräfte beobachten können, die zeitgenössische Museumsausstellungen strukturieren und möglich machen. Nun ist die queere Präsenz in der Kunstwelt weder marginal noch neu. In der Tat sind queere Künstler_innen in den Museen bereits präsent; queeres Personal ist zudem von zentraler Bedeutung für die Konzepte und die Durchführung einschlägiger Ausstellungen. So stellt sich im Kunstbetrieb nicht die Frage nach der physischen, sondern vielmehr nach der diskursiven Präsenz queerer Akteure. Zentrales Thema der Tagung wird daher nicht nur die Geschichte queerer Ausstellungen sein, sondern ebenso die brisanten Diskurse, die durch queere Ausstellungen entstanden sind.

Sprecher_innen
Birgit Bosold, Vorstandsmitglied Schwules Museum*, Berlin
Thom Collins, Direktor Barnes Foundation, Philadelphia
Julia Friedrich, Kuratorin Museum Ludwig, Köln
Amelia Jones, Kunsthistorikerin und Kuratorin, University of Southern California
Jonathan Katz, Kunsthistoriker, University at Buffalo, und freier Kurator
Simon Martin, Direktor Pallant House Gallery, Chichester
Fiona McGovern, Kunsthistorikerin, Berlin
Maura Reilly, Geschäftsführerin National Academy Museum & School, New York

Eine Kooperation des Museum Folkwang, Essen, mit der Ruhr-Universität Bochum

Organisiert von Jonathan Katz, University at Buffalo, Marie-Jahoda-Gastprofessur der Ruhr-Universität Bochum / Änne Söll, Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum / Isabel Hufschmidt, Museum Folkwang, Essen

Unterstützt von: Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Teilnahme kostenfrei. Tagungssprache Englisch
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erbeten unter queer-exhibitions@ruhr-uni-bochum.de bis zum 10. Mai 2017

Detaillierte Informationen zum Programm hier...

Click here for information in English...

Änderungen vorbehalten.

Fr., 19. Mai | 20:00 Uhr
Karl Ernst Osthaus-Saal
Interventionen, Aufführungen, Konzerte

Konzert DORIAN WOOD: SEPARATIONS

Im Rahmen des interkulturellen Symposiums: Queer Exhibitions / Queer Curating

Eintritt: € 12 / Ermäßigt: € 7 / Freier Eintritt für Teilnehmer der Konferenz und Mitglieder des Kunstring Folkwang

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Sa., 20. Mai | 08:45 Uhr
Karl Ernst Osthaus-Saal
Weitere Veranstaltungen

Queer Exhibitions / Queer Curating: Ein interkulturelles Symposium

19. und 20. Mai 2017
Museale Ausstellungen, die das Thema Sexualität bzw. Gender behandeln, sind nach wie vor als „junge“ Erscheinung zu bewerten, die ihren Ursprung in den frühen 1980er Jahren hat. Bis heute sind queere Ausstellungen – mit kaum 50 Realisierungen weltweit – ein eher seltener Gast an Institutionen und auch in vielen westlichen Ländern weiterhin umstritten. Ziel des geplanten Zusammentreffens von Kurator_innen und Wissenschaftler_innen ist es, die Geschichte, die Bedingungen für und die Rezeption von queeren Ausstellungen zu diskutieren. Was meinen wir, wenn wir von queeren Ausstellungen sprechen? Mit dem Aufkommen eines queeren Kuratierens hat sich eine kritische Perspektive eröffnet, durch die wir die vielen divergierenden Kräfte beobachten können, die zeitgenössische Museumsausstellungen strukturieren und möglich machen. Nun ist die queere Präsenz in der Kunstwelt weder marginal noch neu. In der Tat sind queere Künstler_innen in den Museen bereits präsent; queeres Personal ist zudem von zentraler Bedeutung für die Konzepte und die Durchführung einschlägiger Ausstellungen. So stellt sich im Kunstbetrieb nicht die Frage nach der physischen, sondern vielmehr nach der diskursiven Präsenz queerer Akteure. Zentrales Thema der Tagung wird daher nicht nur die Geschichte queerer Ausstellungen sein, sondern ebenso die brisanten Diskurse, die durch queere Ausstellungen entstanden sind.

Sprecher_innen
Birgit Bosold, Vorstandsmitglied Schwules Museum*, Berlin
Thom Collins, Direktor Barnes Foundation, Philadelphia
Julia Friedrich, Kuratorin Museum Ludwig, Köln
Amelia Jones, Kunsthistorikerin und Kuratorin, University of Southern California
Jonathan Katz, Kunsthistoriker, University at Buffalo, und freier Kurator
Simon Martin, Direktor Pallant House Gallery, Chichester
Fiona McGovern, Kunsthistorikerin, Berlin
Maura Reilly, Geschäftsführerin National Academy Museum & School, New York

Eine Kooperation des Museum Folkwang, Essen, mit der Ruhr-Universität Bochum

Organisiert von Jonathan Katz, University at Buffalo, Marie-Jahoda-Gastprofessur der Ruhr-Universität Bochum / Änne Söll, Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum / Isabel Hufschmidt, Museum Folkwang, Essen

Unterstützt von: Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Teilnahme kostenfrei. Tagungssprache Englisch
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erbeten unter queer-exhibitions@ruhr-uni-bochum.de bis zum 10. Mai 2017

Detaillierte Informationen zum Programm hier...

Click here for information in English...

Änderungen vorbehalten.

Do., 15. Juni | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in französischer Sprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Do., 20. Juli | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in russischer Sprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Do., 17. August | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in türkischer Sprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Do., 21. September | 17:00 Uhr
Besucherempfang Foyer
Führungen

Kunst als Fremdsprache – Sammlungsführung in Deutscher Gebärdensprache

Sprechen über Kunst ist immer eine Übersetzung. Da die Werke im Museum Folkwang so vielfältig sind wie seine Besucher/innen, unternimmt die neue Führungsreihe Kunst als Fremdsprache eine vielstimmige Annäherung: Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung vor – jedes Mal in einer anderen Sprache!

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Ausstellungen

Maria Lassnig
10. März – 21. Mai 2017


6 ½ Wochen
Eliza Douglas – My Gleaming Soul
16. Februar – 2. April 2017