Was war und was ist

Dokumentarfotografie Förderpreise

der Wüstenrot Stiftung

Neue Arbeiten der Preisträger

8. März – 15. Juni 2014

Mit Fotografien, Videos und Buchprojekten von Frank Breuer, Andrea Diefenbach, Chris Durham, Espen Eichhöfer, Sibylle Fendt, Ulrich Gebert, Kirill Golovchenko, Margret Hoppe, Verena Jaekel, Matthias Koch, Maziar Moradi, Wolfgang Müller, Linn Schröder, Kim Sperling, Andreas Thein, Christian von Steffelin und Tobias Zielony

Seit nunmehr zwanzig Jahren vergibt die Wüstenrot Stiftung im zweijährigen Turnus Förderpreise an herausragende Absolventen deutscher Hochschulen im Bereich der Dokumentarfotografie. Aus diesem Anlass wurden unter den vierzig Preisträgerinnen der letzten zwanzig Jahre siebzehn aktuelle Projekte ausgewählt, die nun in der kommenden Ausstellung und in einem Katalog präsentiert werden.

Was diese Projekte auszeichnet, ist das gemeinsame Interesse an der politischen, kulturellen und sozialen Verfasstheit von Wirklichkeit. Während zahlreiche Arbeiten sich mit den Hinterlassenschaften von Utopien einer vergangenen Moderne auseinandersetzen, greifen andere wiederum Aspekte der Migrationsbewegungen unserer gegenwärtigen Welt auf oder blicken auf die neuen sozialen Milieus unserer Gesellschaft. Die Ausstellung eröffnet ein Nebeneinander unterschiedlicher Sichtweisen und Bildsprachen und macht die Vielfalt der formalen Herangehensweisen innerhalb der zeitgenössischen Fotografie deutlich.

Die Präsentationen changieren zwischen Einzelbildern, Tableaus, linearen Serien, assoziativ gehängten Wandbildern und Künstlerbüchern.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Museum Folkwang und der Wüstenrot Stiftung.