Vorträge und Gespräche

Diese Veranstaltungen finden jeweils zu aktuellen Ausstellungen oder Sammlungspräsentationen statt und vertiefen bestimmte Aspekte.
Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Karten am Tag der Veranstaltung an der Kasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Graffiti and the City
Eine Vortragsreihe rund um Urban und Street Art. Im Rahmen der Ausstellung Keith Haring
Moderation: Isabel Hufschmidt, Peter Daners
Do, 18 Uhr

17.9. Rudolf, RBNSHT
24.9. Larissa Kikol, freie Kunstkritikerin und Kunstwissenschaft lerin
8.10. Tobias Morawski, Graffiti-Archiv, Archiv der Jugendkulturen, Berlin
15.10. Ulrich Blanché, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ZEGK – Institut für Europäische Kunstgeschichte

Symposium
Cont·Act! Fotografie und Handlungsmacht // Photography and Agency
Fr, 16.10 und Sa, 17.10.

In einer Zeit der globalen Ausnahmesituation scheinen Kontakte zu anderen Menschen mit einem steten Risiko belegt. So veranlasst uns die Pandemie dazu, unsere täglichen Begegnungen immer wieder neu auf ihre möglichen Auswirkungen hin zu befragen. Fotografien treten vor diesem Hintergrund umso klarer als Initiatoren des Austauschs und des Zusammentreff ens hervor: Insbesondere in sozio-politischen Kontexten können sie dazu beitragen, dass Energien gebündelt wie auch unterdrückt werden. Das Symposium Cont·Act! widmet sich diesen Dynamiken, die Kontakte im Umgang mit und durch Bilder produzieren. Die Beiträge stellen die Frage, in welchen Situationen anhand des Fotografischen Räume des Aushandelns von Handlungsmacht sichtbar werden.
Zur Diskussion stehen dabei die aktivierenden Eigenschaften von Fotografien sowie ihre Teilhabe an Umbruchsituationen – seien es Proteste, die Pandemie oder die fortschreitende Operationalisierung des Bildes.
Organisiert von Daria Bona, Sophie-Charlotte Opitz und Katharina Täschner, Stipendiatinnen der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Programm „Museumskuratoren für Fotografie“.
Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung hier...

Symposium
Eine Frage der Perspektive – Über transkulurelle und vernetzte Arbeitsweisen
Fr, 30.10.
In der künstlerischen Produktion und Ausstellungsarbeit gewinnen nicht-westliche Perspektiven zunehmend an Aufmerksamkeit. Zur Dekonstruktion starrer Narrative ist die Fotografie ein besonders spannendes Medium: Die leichte und schnelle Verbreitung über die digitalen Kanäle und die materielle Flexibilität des Mediums eröffnen zudem vielschichtige Formen der Kommunikation und Weiterverarbeitung. Als Mittel der alltäglichen Kommunikation und Dokumentation steht sie einer diversen Autor*innenschaft offen, an die Künstler*innen anknüpfen können. In diesem Symposium werden von Künstler*innen, Kurator*innen, Publizist*innen und Forscher*innen Strategien und Orte der Präsentation vorgestellt, bei denen transkulturelle und vernetzte Arbeitsweisen im Mittelpunkt stehen. Zentrale Fragen des Symposiums sind: Wie kann Fotografie Einblicke in diverse Vorstellungen von Kultur und Gesellschaft geben? Wer spricht über welche Themen? Wie können Ausstellungen und Publikationsformen globale Perspektiven aufzeigen?
Welche Formen der Übersetzung sind zu leisten und entsteht dabei ein produktiver Widerstand? Welche Grenzen hat der vielstimmige und vernetzte Austausch?

Ein Symposium der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang.
Informationen zu Programm und Anmeldung ab Anfang September.

Buchvorstellung
„Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kultur@Stadt_Bauten_Ruhr
Do, 19.11., 18 Uhr

International vielbeachtete Kulturbauten wie das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, das Museum Folkwang oder das Aalto-Theater in Essen, ebenso wie das Museum Quadrat in Bottrop und das ehemalige Museum am Ostwall, heute Baukunstarchiv NRW, sind Zeugen des Aufbruchs der Städte und haben ihn zugleich mitgeschrieben. Die Publikation erzählt von einem Ruhrgebiet, das sich fern seiner industriellen Vergangenheit fortwährend neu erfindet; von Ideen, Diskussionen und bis heute nachwirkenden Entscheidungen zu Architektur und Städtebau. Anhand von Plänen, Modellen, Fotografien, Korrespondenzen, Drucksachen und weiteren Dokumenten aus dem Bestand des Baukunstarchivs NRW in Dortmund werden die Biografien einiger dieser Gebäude nachgezeichnet und bisher verborgene Schätze aus den Beständen des Archivs erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert, um so die Bedeutung dieser Kulturbauten für die Städte im Ruhrgebiet umfassend aufzuzeigen.
Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950 im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts der Technischen Universität Dortmund, des Baukunstarchiv NRW und des Museum Folkwang.
Im Gespräch stellen die Herausgeber*innen Hans-Jürgen Lechtreck, Wolfgang Sonne und Barbara Welzel gemeinsam mit dem Projektteam das Buch vor.

Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: info@museum-folkwang.essen.de