Bildschöner Samstag

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 7 € Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

Wie der Zufall so will
5.10., 2.11.
Auch Künstler_innen machen nicht alles mit Absicht. Manchmal passieren Zufälle, die ein Bild verändern. Und einige Künstler_innen denken sich ausgeklügelte Systeme aus, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen. Der Maler Kenneth Martin verband Punkte auf einem karierten Blatt, um seine Bilder zu entwickeln. Josef Albers experimentierte jahrelang mit farbigen Quadraten. Mit einem Farben-Sudoku und Klebestreifen nähern wir uns den Bildern in der Ausstellung an. Im Werkraum lassen wir Würfel und Lose entscheiden, wie unsere eigenen Bilder aussehen sollen.

Vier Augen sehen mehr als zwei Nasen riechen
12.10., 26.10., 23.11., 14.12.
Hinter einer Maske kann man sich verbergen und in eine andere Rolle schlüpfen. Masken haben in vergangenen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen wichtige Funktionen erfüllt, bei Festen und Ritualen ebenso wie bei der Entwicklung des Theaterspiels. Auch Künstler waren fasziniert von geheimnisvollen Mienen: Jawlensky setzte Gesichter aus geometrischen Formen zusammen, Otto Mueller malte sein eigenes Gesicht als Maske und Picasso schob Augen, Ohren und Mund seiner gemalten Köpfe herum, bis ganz verrückte Gesichtsausdrücke entstanden. Wir schauen uns auf Theaterplakaten, Fotografien und Gemälden an, wer sich unter der Schminke und hinter dem Schleier versteckt und gestalten im Werkraum eigene Masken mit merkwürdiger Mimik.

Ich bin ein Cyborg, aber das ist ok
9.11., 30.11., 21.12.
Cyborgs sind Mischwesen aus Mensch und Maschine. Während schon heute viele Menschen einen Herzschrittmacher oder implantierte Hörgeräte haben, findet man echte Cyborgs bisher nur im Film und in der Kunst. In Star Wars führen Darth Vader und Luke Skywalker ihre Lichtschwerter mit kybernetischen Händen. Künstler_innen wie Maria Lassnig und Kiki Kogelnik kombinierten in Malerei und Collagen menschliche Körperteile mit mechanischen Ergänzungen. Lynn Hershman Leeson ersetzte auf Fotografien ihr Gesicht durch Kameras und Bildschirme. Auf dem Papier kannst auch Du Dich in einen Cyborg verwandeln: Mit Hilfe eines Kopierers erweiterst Du Deinen Körper mit Kabeln und Maschinenteilen.

Keine Schraube locker
16.11., 28.12.
Maschinen und elektronische Geräte können den Menschen viel Arbeit abnehmen, doch mit manchen von ihnen kann man auch in der Freizeit Spaß haben: Spielkonsolen und Tanzmatten, ferngesteuerte Autos und Karaoke-Mikrophone. Neben nützlichen Apparaten, Fahrzeugen und Fabrikanlagen seht Ihr in der Ausstellung Der montierte Mensch auch lustige Erfindungen wie einen Roboter aus alten Fernsehern und einen Künstler, der sich zum Zeichnen eine zusätzliche Hand anschraubt. Im Werkraum baut Ihr aus einem Aufziehmotor und Knetmasse eigene rasende Roboter zum Spielen.

Foto: Nina Gschlößl, 2014