Bestandsprojekt Museum Folkwang
Zugänge 1933–1945 und 1946–1970
(Malerei, Bildhauerei)
Beginn: Herbst 2019, Dauer: 12 Monate

Seit 1. Dezember 2016 wurden die Bestände Malerei, Bildhauerei und Grafik des Museum Folkwang systematisch gesichtet und gemäß der Farbskala vorkategorisiert sowie priorisiert. Auf diese Weise konnte ein Prüfungsbedarf bezüglich NS-verfolgungsbedingtem Entzug für die Bestände des Hauses erstmals statistisch festgehalten werden. Am 1. Oktober 2019 startete hierzu ein Projekt, das sich zunächst mit den Bereichen Malerei und Bildhauerei befasst. Die vom DZK geförderte Untersuchung markiert dabei den Auftakt für die integrale und systematisierte sowie nach außen transparent vermittelte Bestandsüberprüfung auf NS-verfolgungsbedingten Entzug. Objektkonvolute, die zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1946 und 1970 in den Besitz des Museum Folkwang kamen, werden nun der Prüfung unterzogen.

Der Ablauf der Untersuchungen für 106 Objekte teilt sich in vier Phasen:

Projektphase 1:
Objekt- und Rückseitenuntersuchung,
Dokumentation aller 106 Objekte

Projektphase 2:
Quellenauswertung und Recherchen im hauseigenen Archiv

Projektphase 3:
Tiefenrecherche inklusive Reisetätigkeit

Projektphase 4:
Synthese und finale Auswertung, Bericht

Projektleitung:
Isabel Hufschmidt
Kuratorin für Forschung, wissenschaftliche Kooperationen
und Provenienzforschung
isabel.hufschmidt@museum-folkwang.essen.de
T +49 201 8845 119

Wiss. Mitarbeiterin im Projekt:
Anna Baumberger

Ein Förderprojekt des