2x KIPPENBERGER

7. Februar – 2. Mai 2021

Martin Kippenberger, der in Essen als Sohn des Bergwerkdirektors der Zeche Katharina aufwuchs, ist der bedeutendste Nachkriegskünstler der Stadt und wurde in seiner Jugend durch zahlreiche Besuche des Museum Folkwang mit seinem Vater zur Kunst inspiriert. Sein spätes Hauptwerk The Happy End of Franz Kafka’s 'Amerika' – eine Großinstallation mit den Ausmaßen eines Sportplatzes – kehrt nun seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder nach Deutschland und in Kippenbergers Heimatstadt zurück. In der großen Ausstellungshalle des Museum Folkwang kann das Opus Magnum Kippenbergers, für das er in den Jahren 1992-1994 mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet hat, in seiner beeindruckenden Dimension präsentiert werden.

Zeitgleich wird in der Villa Hügel die umfangreiche Sammlung des Museum Folkwang an Künstlerbüchern und -plakaten Kippenbergers unter dem Titel Vergessene  Einrichtungsprobleme in der Villa Hügel ausgestellt.
 
Martin Kippenberger (1953–1997) ist einer der wichtigsten Künstler des späten 20. Jahr-hunderts. Die Vielfalt seiner künstlerischen Medien und Materialien – von Malerei und Skulptur über Zeichnung, Fotografie und Performance bis zu Plakat und Buch – ist ebenso beeindruckend wie seine oft beißende Ironie und analytische Schärfe, die ihn als genauen Beobachter gesellschaftlicher und politischer Phänomene ausweisen.

Medienpartner

Martin Kippenberger, 1994
Foto: Wubbo de Jong / MAI
(Maria Austria Instituut)