Bildschöner Samstag

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 7 € Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

Ich bin ein Cyborg, aber das ist ok
11.1., 1.2., 22.2., 14.3.
Cyborgs sind Mischwesen aus Mensch und Maschine. Während schon heute viele Menschen einen Herzschrittmacher oder implantierte Hörgeräte haben, findet man echte Cyborgs bisher nur im Film und in der Kunst. In Star Wars führen Darth Vader und Luke Skywalker ihre Lichtschwerter mit kybernetischen Händen. Künstlerinnen wie Maria Lassnig und Kiki Kogelnik kombinierten in Malerei und Collagen menschliche Körperteile mit mechanischen Ergänzungen. Lynn Hershman Leeson ersetzte auf Fotografien ihr Gesicht durch Kameras und Bildschirme. Auf dem Papier kannst auch Du Dich in einen Cyborg verwandeln: Mit Hilfe eines Kopierers erweiterst Du Deinen Körper mit Kabeln und Maschinenteilen.

Keine Schraube locker
18.1., 8.2., 29.2.
Maschinen und elektronische Geräte können den Menschen viel Arbeit abnehmen, doch mit manchen von ihnen kann man auch in der Freizeit Spaß haben: Spielkonsolen und Tanzmatten, ferngesteuerte Autos und Karaoke-Mikrophone. Neben nützlichen Apparaten, Fahrzeugen und Fabrikanlagen seht Ihr in der Ausstellung Der montierte Mensch auch lustige Erfindungen wie einen Roboter aus alten Fernsehern und einen Künstler, der sich zum Zeichnen eine zusätzliche Hand anschraubt. Im Werkraum baut Ihr aus einem Aufziehmotor und Knetmasse eigene rasende Roboter zum Spielen.

Die Welle – Naturgewalten im Bild
4.1., 25.1., 15.2., 21.3.
Wie klingt ein Regenbogen? Und wie ein Wolkenhimmel? Ihr betrachtet Gustave Courbets schäumende Meereswogen und Katharina Fritschs bunte Parklandschaft und übersetzt die Bilder in Musikstücke. Mit Keyboards und anderen Instrumenten gebt Ihr ein spontanes Landschafts-Konzert in der Sammlung. Im Werkraum entstehen zu Musik und Naturgeräuschen eigene großformatige Gemälde.

Die kleinen Dinge – Aenne Biermanns fotografischer Mikrokosmos
7.3., 28.3.
Die Fotografin Aenne Biermann ging mit einem besonderen Blick durch die Welt: Sie achtete auf die Feinheiten und Kleinigkeiten in ihrem Alltag, wie die Stacheln an einem Kaktus oder Eisblumen an der gefrorenen Fensterscheibe. Nichts war ihr zu langweilig, um ein Foto davon zu machen, nicht einmal Kartoffelschalen. Einmal fotografierte sie alles, was ihr Sohn Gerd und ihre Tochter Helga in ihren Hosentaschen herumtrugen. Besonders scharf wurden die Kontraste bei Dingen, die ohnehin sehr hell oder sehr dunkel sind: das Innere und Äußere einer Kokosnuss, Klaviertasten oder die Schrift auf einer Zeitungsseite. Im Workshop erkundet Ihr die Möglichkeiten der Schwarzweiß-Fotografie: Ihr nehmt Pflanzen, Edelsteine und Kristalle unter die Lupe, entdeckt ihre Struktur in der Vergrößerung und verdoppelt sie im Spiegel. Und vielleicht wollt Ihr ja auch Euren eigenen Tascheninhalt ins Bild setzen?

Foto: Nina Gschlößl, 2014