Bildschöner Samstag

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 7 € Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

Mein antikes Alphabet
13.7., 3.8., 24.8.
Hieroglyphen sind Schriftzeichen, die von den alten Ägyptern in den Stein von Tempeln oder Grabanlagen geritzt oder auf Papyrus geschrieben wurden. Manche der Zeichen stehen für Laute, wie die Buchstaben in unserem Alphabet, manche drücken ganze Wörter aus. Die Künstlerin Nancy Spero war fasziniert von dieser ägyptischen Bilderschrift. Sie stellte einen Fundus von Symbolen und Figuren aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen zusammen, die sie wie eine Geheimschrift zu immer neuen Bildern zusammensetzte. Im Workshop gestalten wir Stempel mit Figuren und Ornamenten und bedrucken eine Schriftrolle mit geheimnisvollen Botschaften und Bildergeschichten.

Wie der Zufall so will
20.7., 10.8., 7.9., 21.9.

Auch Künstler_innen machen nicht alles mit Absicht. Manchmal passieren Zufälle, die ein Bild verändern. Und einige Künstler_innen denken sich ausgeklügelte Systeme aus, um dem Zufall auf die Sprünge zu helfen. Der Maler Kenneth Martin verband Punkte auf einem karierten Blatt, um seine Bilder zu entwickeln. Josef Albers experimentierte jahrelang mit farbigen Quadraten. Mit einem Farben-Sudoku und Klebestreifen nähern wir uns den Bildern in der Ausstellung an. Im Werkraum lassen wir Würfel und Lose entscheiden, wie unsere eigenen Bilder aussehen sollen.

Vier Augen sehen mehr als zwei Nasen riechen
31.8., 14.9, 28.9.

Hinter einer Maske kann man sich verbergen und in eine andere Rolle schlüpfen. Masken haben in vergangenen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen wichtige Funktionen erfüllt, bei Festen und Ritualen ebenso wie bei der Entwicklung des Theaterspiels. Auch Künstler_innen waren fasziniert von geheimnisvollen Mienen: Jawlensky setzte Gesichter aus geometrischen Formen zusammen, Otto Mueller malte sein eigenes Gesicht als Maske und Picasso schob Augen, Ohren und Mund seiner gemalten Köpfe herum, bis ganz verrückte Gesichtsausdrücke entstanden. Wir schauen uns auf Theaterplakaten, Fotografien und Gemälden an, wer sich unter der Schminke und hinter dem Schleier versteckt und gestalten im Werkraum eigene Masken mit merkwürdiger Mimik.

Foto: Nina Gschlößl, 2014