Ausstellungsgespräche

Der montierte Mensch

Eine aktive Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler, dialogische Strukturen, methodische Wechsel sowie der Einsatz didaktischer Materialien bestimmen die Ausstellungsgespräche im Museum Folkwang.

Dauer 60 Minuten
Kosten 30 € zzgl. Eintritt
Eintritt 0,50 € pro Schüler

Anmeldung und Terminabsprache im Besucherbüro erforderlich.
T 0201 8845 444

Nicht mehr reine Handarbeit 
Wie verändern Maschinen die Welt? Mit dieser Frage beschäftigen sich Künstler_innen seit der Industrialisierung, als Produkte nicht mehr mit der Hand, sondern mit Hilfe von Maschinen hergestellt wurden. Anfangs waren viele begeistert von den Möglichkeiten der neuen Technik. Künstler_innen des Futurismus zeigen in ihren Werken, wie Maschinen die Welt verbessern könnten. Später merkte man, dass sich die Arbeitsbedingungen durch den Einsatz von Maschinen verschlechterten: Man musste schneller und in Schichten arbeiten und viele Arbeiter_innen verloren ihre Jobs. Die Angst kam auf, dass eines Tages der Mensch durch Maschinen ersetzt werden könnte. Kunstströmungen wie die Neue Sachlichkeit zeigen diese Vorstellung in ihren Bildern. Wir machen eine Zeitreise durch die Ausstellung und entwerfen eine Maschinen-Komposition aus Werkzeugen und Zahnrädern.
Klasse 1 – 13

Von quietschenden Zahnrädern und ratternden Motoren
Was hört das Mädchen auf dem Foto von Hine Lewis, das zwischen den Maschinen einer Baumwohlfabrik steht? Können sich die beiden Arbeiterinnen am Fließband auf Carl Grossbergs Bild überhaupt noch unterhalten? Was war eigentlich damals los, als Mitte des 19. Jahrhunderts im Ruhrgebiet Kohlekraftwerke gebaut und Stahlwerke errichtet wurden? Es muss ziemlich laut und dreckig gewesen sein. Anhand der Kunstwerke in der Ausstellung nähern sich die Schüler_innen diesen Fragen an. Mit verschiedenen Instrumenten, Stimmenverzerrern und Voice Recordern vertonen sie die Bilder. Klasse 1 – 13