Vorträge und Gespräche

Diese Veranstaltungen finden jeweils zu aktuellen Ausstellungen oder Sammlungspräsentationen statt und vertiefen bestimmte Aspekte.
Soweit nicht anders angegeben: Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Karten am Tag der Veranstaltung an der Kasse erhältlich. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Vortrag mit Filmbeispielen
Im Takt der Filmmaschine
Kaisa Kortekallio und Olaf Möller
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
So, 2.2., 16 Uhr

Vortrag
De-Montage von Geschlechterordnungen
Vortrag von Waltraud Ernst
Die Geschichte von Mechanisierung, Maschinisierung und Digitalisierung ist verknüpft mit der Herstellung von Geschlechterordnungen. Anlässlich der Ausstellung Der montierte Mensch geht der Vortrag folgenden Fragen nach: Inwiefern ist die Geschlechterordnung selbst Gegenstand von Montage und Demontage? Kann die Produktion von technischem Wissen als Etablierung eines Apparates verstanden werden, der eine bestimmte Perspektive auf die Welt herstellt? Ist es möglich, diesen Forschungsapparat zu analysieren und die damit legitimierte Geschlechterordnung zu verschieben? Oder muss Geschlecht selbst als ein solcher Apparat verstanden werden, als Mechanismus, durch den eine bestimmte Ordnung von Personen, anderen Organismen und Dingen etabliert wird? Welche Positionen nehmen ausgewählte Kunstwerke zu diesen Fragen ein?
Do, 6.2., 18 Uhr

Vortrag
Roboter. Die Karrieren einer zukunftsträchtigen Spezies
Vortrag von Hartmut Kasper
Vom dienstbaren Mechanoiden zum robotischen Rebellen und Freigeist – der Vortrag unternimmt einen ikonografischen Streifzug durch die Zukunftswelt der Perry-Rhodan-Heftromanserie.
Fr, 28.2., 18 Uhr

Vortrag
Die Digitalisierung gibt es nicht
Vortrag von Claus Pias
Sa, 29.2., 16 Uhr

Vortrag
Automatismen und Architektur; Obsessionen und das Mensch-Maschine Kontinuum
Vortrag von Oliver Schürer
Heute dringen selbststeuernde Technologien zunehmend in die Objekte und Räume unseres Alltags ein. Architektur steht vor der Herausforderung, Konzepte für Dinge zu entwickeln, die sich selbst steuern als wären sie lebendig. Dafür haben wir aber in der dualistischen westlichen Kultur keine Referenzen. So werden im Vortrag Projekte aus historischer Perspektive vorgestellt, bei denen die Obsessionen an Automatismen zu originellen oder bahnbrechenden architektonischen Ideen führten – wie etwa Le Corbusiers Schatten-Fassaden. Diese Obsessionen machen die neuen Arten und Weisen zugänglich, wie den heutigen Herausforderungen begegnet wird: Forschung in sozialer Robotik und sozialer sozialer Künstlicher Intelligenz in der Architektur, am Beispiel der transdisziplinären Wiener Forschungsgruppe H.A.U.S. (Humanoids in Architecture and Urban Spaces).
Do, 12.3., 18 Uhr

Kunstbuch im Gespräch
Ich wollte immer Gegenwart
Rudolf Zwirner und Nicola Kuhn
Fr, 20.3., 18 Uhr