Stiftung für das
Museum Folkwang

Förderinstrumente

Die Stiftung für das Museum Folkwang ist für Spender interessant, weil sie steuerliche Begünstigungen in Anspruch nehmen und selbstbestimmt darüber entscheiden können, ob sie ihr Engagement öffentlich machen wollen. Die Stiftung ist in der Lage, jede Form der Anonymität zu garantieren. 

Ob Sie sich für eine Zustiftung, eine Spende zu Lebzeiten oder eine testamentarische Zuwendung entscheiden – wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen, für das von Ihnen gewünschte Förderinstrument den optimalen steuerlichen Vorteil zu erhalten. 

Zustiftungen und Spenden können übrigens gleichzeitig steuerlich geltend gemacht werden.

Alle der Stiftung zugehenden Mittel werden ausschließlich für die Verwirklichung satzungsgemäßer Zwecke genutzt. Die Stiftung erwirbt aus den Erträgen ihres Vermögens und über ihr zugehende Zustiftungen und Spenden Werke der bildenden Kunst.

Diese allein der Stiftung zu Eigentum gehörenden Kunstwerke überlässt die Stiftung dem Museum Folkwang als Dauerleihgaben.

Zustiftung

Mit Ihrer Zustiftung vermehren Sie das Vermögen der Stiftung, sichern ihre langfristige Arbeit und verbessern das jährliche Ertragsergebnis, das für Kunstankäufe zur Verfügung steht. Als Zustiftungen können Barvermögen, Wertpapiere, Haus- und Grundbesitz, Kunstgegenstände und andere Sachwerte eingesetzt werden.

Die Zustiftung eines Barvermögens können Sie mittels einer Banküberweisung vornehmen. Den Verwendungszweck bezeichnen Sie bitte mit dem Wort „Zustiftung“. Wenn Sie auf dem Überweisungsformular außerdem Ihren Namen und Ihre Adresse angeben, erhalten Sie sofort nach Eingang der Zahlung auf dem Konto der Stiftung eine Zuwendungs-
bescheinigung.

Geldspenden

Ihre Geldspende wird ausschließlich für den in der Satzung der Stiftung für das Museum Folkwang festgeschriebenen Zweck verwendet. Die gespendeten Geldwerte fließen nicht dem Stiftungsvermögen zu, sondern können direkt für den Erwerb von Kunstwerken oder die sonstige Förderung des Museum Folkwang eingesetzt werden.

Für Geldspenden verwenden Sie bitte eine Banküberweisung mit dem Verwendungszweck „Spende“. Nach Eingang der Zahlung auf dem Konto der Stiftung erhalten Sie umgehend eine Spendenbescheinigung. Bitte vermerken Sie dafür auf dem Überweisungsformular Ihren Namen und Ihre Adresse.

Sachspenden

Als Sachspenden kommen an erster Stelle Kunstwerke in Frage, die die Sammlungen des Museum Folkwang ideal ergänzen, die Bestände abrunden und neue Perspektiven eröffnen. Sie werden gemäß der Stiftungssatzung dem Museum als unbefristete Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Als Sachspenden kommen aber ebenso andere Wertgegenstände in Betracht wie z. B. Haus- und Grundbesitz oder jedwede andere Wertgegenstände, aus denen der Stiftung Erträge zufließen (z. B. durch Mieteinnahmen) oder die sie veräußern kann, um das Stiftungsvermögen zu vergrößern oder um gezielt Kunstwerke zu erwerben.

Testamentarische Zuwendungen

Eine testamentarische Zuwendung kann der Stiftung als Erbin (bzw. Miterbin) oder auch als Vermächtnisnehmerin zugedacht werden. Durch Erbeinsetzung geht das vererbte Geld- oder Sachvermögen im Todesfall direkt auf die Stiftung über. Im Falle der Einsetzung als Vermächtnisnehmerin wird eine rechtliche Verpflichtung der Erben begründet, der Stiftung aus der Erbmasse einen bestimmten Geld- oder Sachwert zu übertragen.

Es gibt zwei verschiedene Formen des Testaments: das notarielle (oder sogenannte öffentliche) Testament und das eigenhändige (oder sogenannte privatschriftliche) Testament.

Bei der Errichtung eines notariellen Testaments berät der Notar den Erblasser bei der Abfassung des Testaments, schreibt es nieder und vollzieht seine Beurkundung. Der Notar stellt sicher, dass das Testament nach Ableben des Erblassers eröffnet und durchgeführt wird.

Ein eigenhändiges Testament muss vom Erblasser selbst handschriftlich verfasst und unterschrieben werden. Mit dem Computer oder der Schreibmaschine geschriebene Testamente sind unwirksam! Der Erblasser unterschreibt mit Vor- und Zunamen und nennt außerdem Ort und Datum der Niederschrift. Ehegatten müssen das handgeschriebene Testament beide mit Vor- und Nachnamen unterschreiben. Durch die Hinterlegung des eigenhändigen Testaments beim Amtsgericht können Sie sicherstellen, dass Ihr letzter Wille zur gegebenen Zeit vollzogen wird.

Die Einsetzung eines Erben respektive Miterben
Geeignete Formulierungen in Ihrem Testament für die Einsetzung der Stiftung für das Museum Folkwang als Erbin respektive Miterbin sind „Ich bestimme die Stiftung für das Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, zu meiner Alleinerbin“, respektive „Ich bestimme zu Miterben meines Nachlasses: N. N., Geburtsdatum, Adresse, zu … %, sowie die Stiftung für das Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, zu … %.“

Die Aussetzung eines Vermächtnisses
Eine geeignete Formulierung in Ihrem Testament für die Aussetzung eines Vermächtnisses lautet wie folgt: „Die Stiftung für das Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen, bekommt nach meinem Tod als Vermächtnis … % meines Vermögens“ oder „… meine gesamte Kunstsammlung“ oder „das Kunstwerk (Titel) von (Name des Künstlers)“.

Treuhandstiftung

Die Stiftung für das Museum Folkwang kann die Treuhandschaft für rechtlich unselbstständige, gemeinnützige Stiftungen übernehmen, deren Zweck ebenfalls auf die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere durch die Förderung des Museum Folkwang, gerichtet ist.

Die gemeinnützige Treuhandstiftung – auch unselbständige oder fiduziarische Stiftung genannt – bietet dem Stifter die Möglichkeit, mit geringem Zeit- und Verwaltungsaufwand eine eigene Stiftung zu gründen und somit seine Zustiftung bereits zu Lebzeiten mit seinem Namen zu verbinden.
Sie kann in einem relativ kurzen Zeitraum errichtet werden. Staatlicherseits ist allein das zuständige Finanzamt beteiligt, langwierige behördliche Genehmigungsverfahren entfallen.

Die Organisation und Verwaltung der fiduziarischen Stiftung übernimmt der Treuhänder, das heißt die Stiftung für das Museum Folkwang.
Die Erstausstattung und die Zustiftungen bleiben, so wie bei der selbstständigen Stiftung, dauerhaft im Kapital erhalten; nur die Erträge aus dem Vermögensstock werden für die in ihrer Satzung festgelegten Zwecke verwendet.

Neben monetären Leistungen können auch Vermögenswerte, wie z.B. GmbH-Anteile, Immobilien, Wertpapiere oder Kunstwerke eingebracht werden.
Die Rechtsform der Treuhandstiftung ist in der Regel das richtige Instrument für den Stifter, der sein Vermögen einem Zweck auf Dauer widmen will, ohne eine Struktur schaffen zu müssen, die die Selbstverwaltung einer rechtsfähigen Stiftung erfordern würde.

Vincent van Gogh
Le parc de l'hôpital (Saint-Rémy), 1889
Museum Folkwang
© Museum Folkwang