Bildschöner Samstag

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Teilnahmebeitrag: 7 € Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

Heimlich und leise und unheimlich laut
Sa, 14.30 – 17.30 Uhr
5. 1.
Ein Zirkus ohne Hufgetrappel und Leierkastenmusik. Ein Café ohne Gläserklirren und Gespräche. Ein Klassenzimmer ohne Stühlerücken und Kreide auf der Tafel. Nicht einmal das leiseste Kichern ist zu hören. Viele der Bilder in der Ausstellung erscheinen auffällig still. Wir erwecken sie zum Leben und erfinden einen Soundtrack. Raschelt da nicht eine Buchseite, klimpern die Gitarrensaiten? Und wie wäre es, wenn der Clown plötzlich laut zu singen anfinge? Wir beginnen unsere Vertonung der Gemälde mit leisen Geräuschen und steigern uns zu einem eigenen Hörspiel mit Musik.

Der Zeit hinterher
Sa, 14.30 – 17.30 Uhr
12. 1.
Wie festgefroren steht der Junge mit dem Tennisschläger mitten im Zimmer. Das Mädchen im Café scheint schon ewig zu warten, und das Spiegelei auf dem Frühstückstisch muss längst kalt geworden sein. Was passiert, wenn die Figuren aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen? Wir erfinden eine Geschichte und halten sie mit der Videokamera fest. Es entsteht ein Film in Zeitlupe.

Paint it black
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
19. 1., 26. 1.
Ein Bild das aussieht, als würde man sich die Augen zuhalten, in einen tiefen Abgrund schauen oder aus einem Raumschiff ins dunkle Weltall gucken … Auf den ersten Blick wirken die schwarzen Flächen und Streifen, die Barnett Newman oder Ad Reinhardt malten, geheimnisvoll und undurchdringlich. Was verbirgt sich dahinter? Warum verzichten die Maler des Abstrakten Expressionismus auf bunte Farben und erkennbare Gegenstände? In der Sammlung und mit malerischen Experimenten gehen wir der Frage nach, ob Schwarz unsichtbar macht oder etwas Unsichtbares sichtbar machen kann.

Haltung!
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
2. 2., 9. 2., 16. 2.

Verdreht, überspannt, gekrümmt, gedrungen, verschränkt … Wir erforschen die extremen Körperhaltungen der Skulpturen von Auguste Rodin und Thomas Schütte, indem wir sie nachstellen, übertreiben und erweitern. Welche Eindrücke ergeben sich? Wie unterscheiden sich diese Posen von denen, die die Figuren auf Gemälden einnehmen? Wir übertragen unsere Beobachtungen in haltungsstarke Figuren aus Ton.

Ganz schön praktisch
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
23. 2., 9. 3., 23. 3.

Emil Pirchan war ein vielseitiger Mann: Er druckte Plakate, schrieb Bücher, drehte Filme, baute Möbel und entwarf Tapeten und Stoffmuster. Eigentlich hätte er seine ganze Wohnung selbst einrichten können. Im Workshop lassen wir uns von seinen Ideen anregen. Mit Tusche und verschiedenen Batiktechniken färben wir Papierbögen. Wie Emil Pirchans Entwürfe sind sie nützlich – als Poster oder Briefpapier, als Buchumschläge oder um Geschenke zu verpacken – und zudem einfach schön zum Anschauen.

Im Himmel mit Diamanten
Sa, 14.30 – 16.30 Uhr
2. 3., 16. 3., 30. 3.

Wie funktioniert eigentlich Werbung? Wie kann man auf Fotos und im Schaufenster Dinge ins rechte Licht rücken? Welche Rolle spielen dabei Farben und Beleuchtung? Welche die Geschichte, die man dazu erzählt? Die Künstlerin Marge Monko interessiert sich dafür, wie Wünsche erzeugt werden. Auf großen Werbetafeln in der Stadt, in Videos und Vitrinen spielt sie mit Motiven, die wie Reklame aussehen. Im Workshop bauen wir Schaukästen, die alltägliche Gegenstände so schick und wertvoll wie möglich aussehen lassen.

Foto: Nina Gschlößl, 2014