Pidder Auberger

Fotografien und Holzschnitte

29. Januar 2011 – 3. April 2011

Die Fotografische Sammlung widmet Pidder Auberger (*1946) erstmals eine umfangreiche Einzelausstellung. Im Zentrum steht das abstrakte Werk Pidder Aubergers. Von der Malerei und der Zeichnung kommend, arbeitet er seit den 1970er Jahren mit der Fotografie, in den 1980er Jahren entstehen erste Holzschnitte und Clichés-verre. Charakteristisch für Aubergers Werk ist ein experimenteller Umgang mit den Medien, die er auf unkonventionelle Weise erweitert und miteinander verbindet. Bei den Belichtungsmontagen kombiniert er z.B. drei Verfahren, wie das Fotogramm mit der Kamerafotografie und dem Cliché-verre – einer Technik zwischen Fotografie und Grafik. Motive, die einen Bezug zur Realität erkennen lassen bis hin zu rein abstrakten Bildfindungen sind eine Gemeinsamkeit seiner Fotografien und Holzschnitte. Aubergers Texte sind absurd-humorvolle Auseinandersetzungen mit bestimmten Fragestellungen der von ihm verwendeten Medien. Zwei davon werden in der Ausstellung hörbar gemacht.

Die rund 70 präsentierten Werke entstammen den Beständen der Fotografischen und Grafischen Sammlung, die unlängst durch eine Schenkung von Wolfgang Wittrock, Berlin, erweitert wurden, sowie einige Leihgaben aus dem Atelier des Künstlers.


Veranstaltungen zur Ausstellung