Forschungvolontärin Melanie Lange widmet sich dem Sammlungskonzept des Museum Folkwang zwischen 1910 und 1963
Im Rahmen des Programms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ 2026/27, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, widmet sich die Forschungsvolontärin Dr. des. Melanie Lange am Museum Folkwang der Sammlungsgeschichte des Hauses. Das Projekt unter dem Titel Mehr als eine „Bilder-Galerie“? Skulptur und Plastik im Museum Folkwang, 1910–1963. Sammlungskonzepte, Erwerbungen, Präsentationsformen untersucht die von den Direktoren Ernst Gosebruch (1910–1933), Klaus Graf von Baudissin (1934–1938) und Heinz Köhn (1938–1963) ausgehenden Impulse. Mithilfe intensiver Archiv-Recherche sowie Kooperationen mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Ruhr Universität Bochum sollen Entwicklungslinien der Geschichte des Museums sichtbar gemacht werden. Forschungsschwerpunkte bilden u. a. die Zeit des Nationalsozialismus und die Entwicklungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine weitere Intention besteht darin, die Ergebnisse als Basis für die Einordnung und Orientierung im Hinblick auf zukünftige Sammlungsausrichtungen des Museum Folkwang einzubeziehen.
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