NEU IN DER SAMMLUNG
Seit 2019 ist die Provenienzforschung fester Bestandteil der Sammlungspräsentation. Sichtbar wird sie sowohl im sogenannten Provenienzraum als auch in der Publikationsreihe Sammlungsgeschichten. Pünktlich zum Tag der Provenienzforschung am 8. April ist der Raum in einer neu gestalteten Präsentation zu sehen.
Provenienzforschung untersucht die Herkunft und Besitzgeschichte von Kunstwerken und fragt: Woher stammt eigentlich das Werk? Wer hat es besessen, gesammelt oder weitergegeben und unter welchen Umständen? Doch nicht immer lässt sich diese Geschichte lückenlos rekonstruieren. Kriege, Zerstörung oder Brüche in der Überlieferung haben dazu geführt, dass Wissen verloren gegangen ist, insbesondere aufgrund der Geschehnisse des Nationalsozialismus und des Kolonialismus. Provenienzforschung macht solche Lücken sichtbar und trägt dazu bei, die Geschichte von Kunstwerken kritisch zu hinterfragen und neu zu erschließen.
Teilen auf